Tag für Tag nimmt unser Gehirn während der Reizüberflutung aus Werbung, Kunst, Alltag und Internet Millionen von Bildern auf. Egal ob wir Sie bewusst betrachten oder eher beiläufig im Vorbeigehen einen Blick darauf erhaschen, ist die Wirkung von Bildern deutlich größer als die von blankem Text. Nicht umsonst ist die visuelle Kommunikation mit ungefähr 80% unsere wichtigste Informationsquelle. Je nach Bildmotiv kann es uns fesseln, begeistern, faszinieren, schockieren, instrumentalisieren oder sogar mit unseren psychologischen Ängsten konfrontieren. Stellen wir uns aber vor, dass jedes einzelne dieser Bilder für uns nur in einer tristen Facette von Grautönen zu sehen wäre, hätten auch fröhlich bunte Bilder plötzlich eine erschreckend düstere Wirkung. So stellen wir sehr schnell fest, dass sich hinter der psychologischen Verwendung von Bildern und Farben eine große Macht verbirgt, die gerade im Webdesign Einsatz finden kann.

Die Wirkung persönlicher und individueller Bildmotive

Bilder sind heutzutage aus der Werbung und dem Webdesign kaum noch wegzudenken. Das hat einen einfachen Grund, denn unser Gehirn reagiert am besten auf visuelle Werbung. Außerdem werden Bilder in der Regel als glaubwürdig empfunden. Wenngleich das nicht immer der Fall ist und besonders die Erfindung von Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop dieses Empfinden negativ beeinflusst hat, glaubt unser Gehirn doch oft, dass Bilder die Wirklichkeit abbilden. Hierbei ist allerdings besonders wichtig, dass die vermittelten Informationen auch dem Unternehmensimage entsprechen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Bilder für Homepages zu jeder Zeit individuell und persönlich und eben nicht austauschbar und abstrakt wirken sollten. Schließlich kann man sich mit keinem anderen Gestaltungsmittel so von der Konkurrenz abheben und für einen besonders hohen Wiedererkennungswert sorgen. Neben dem Bildmotiv spielt aber auch die Ästhetik eine ähnlich große Rolle, ganz besonders Harmonie und Größenverhältnisse. Denken Sie nur einmal an den Goldenen Schnitt!

Wie Farben wirken

Effektives Webdesign lässt neben Bildern auch die Farbauswahl nicht zu kurz kommen. Erinnert man sich an die Lehre zum Farbkreis aus der Schule, erfährt man, dass man sich schon früher intensiv mit der Farblehre und der Wirkung von Farben beschäftigt hat. Im Laufe der Zeit haben Farben dann auch sprachliche Konnotationen gewonnen. Man sagt schließlich nicht selten „blau machen“, „eine weiße Weste haben“, „rotsehen“, oder „die rosarote Brille aufhaben.“ Ähnlich spannend ist es so zu erfahren, was man mit Farben assoziiert, welche Menschen welche Farben zur Lieblingsfarbe haben, oder wie unterschiedliche Kulturkreise positiv oder negativ auf Farben reagieren. Während Schwarz zum Beispiel typischerweise als Trauerfarbe getragen und mit dem Bösen und Düsteren assoziiert wird, kann es ebenso Eleganz, Neutralität oder Funktionalität ausstrahlen. Im Design wiederrum sorgt die Farbe so für Kontrast und klassisches, elegantes Design. Grün hingegen vereint in der Mischung aus Gelb und Blau Kühle und Wärme. Mischt man die Farbe allerdings in gleichen Anteilen, wirkt sie sehr statisch und zugleich beruhigend. So vermittelt der Farbton einerseits Gefühle von Gleichgültigkeit und Müdigkeit. Andererseits ist die Farbe der Hoffnung und Natur gleichzeitig Heilfarbe für Patienten mit Herzkrankheiten, starker Trauer oder Liebeskummer. Im Webdesign komplementiert sie Ihre vielseitige Einsetzbarkeit und gilt als die perfekte Farbe für positive und harmonische Themen natur- und lebensverbundener Unternehmen, die sich beispielsweise dem Umweltschutz oder einem aktiven Lebensstil verschrieben haben.